Anwendungsgebiet

 

weber.prim 806 ist ein schnell abbindendes Epoxidharz zum Verschließen von Rissen in Estrich und Beton, als Bindemittel zur Herstellung von schnell abbindenden Reaktionsharzmörteln und als Haftbrücke für schnell abbindenden Reaktionsharzmörtel sowie als Grundierung unter weber.tec 790 und weber.tec 791.

 

Produktbeschreibung

 

weber.prim 806 ist ein werksmäßig hergestelltes, 2-komponentiges, transparentes Reaktionsharz auf Epoxidharzbasis.

 

Zusammensetzung

Komponenten auf Basis von Epoxidharzen

 

Produkteigenschaften

  • ausgezeichnete Haftung auf Beton und Estrich
  • beständig gegen Wasser, Mineralöl, Benzin, zahlreiche Laugen und Säuren
  • hohe Druck-, Biegezug- und Haftzugfestigkeit

 

 

Auftragswerkzeug Pinsel, Rolle, Spachtel
Trocknungszeit als Mörtel nach ca. 4 Stunden begehbar
Trockenrückstand 100 %
Verarbeitungstemperatur + 8 °C bis + 30 °C
Baustoffklasse E
Verarbeitungszeit max. 10 Min.
Mischungsverhältnis Komp. A : Komp. B = 100 : 40
Lösemittel Total solid
Dichte ca. 1,1 kg/dm³

 

weber.prim 806 unterliegt einer ständigen Gütekontrolle durch Eigenüberwachung.

 

Allgemeine Hinweise

 

  • Alle Eigenschaften beziehen sich auf eine Temperatur von + 23 °C ohne Zugluft

und eine relative Luftfeuchtigkeit von 50 %.

  • Höhere Temperaturen beschleunigen, niedrigere Temperaturen verzögern den

Reaktionsverlauf.

  • Die aufgebrachte Grundierung ist vor Verschmutzung und Feuchtigkeit zu

schützen.

  • Bei stark saugenden Untergründen oder bei Flächen im Außenbereich, z. B. als

Grundierung für Balkonbeschichtungen, ist ein zweiter Anstrich erforderlich.

  • Nach Aushärtung ist auf abgesandeten Anstrichen der überschüssige Sand

gründlich zu entfernen.

  • Werkzeuge sofort nach Gebrauch mit sys 992 reinigen.

 

Besondere Hinweise

  • Die Luft- und Objekttemperatur muss mindestens + 8 °C betragen.
  • Reaktionsharzkunststoffe bedingen eine Betondruckfestigkeit von mind. 30 N/mm2

und eine Oberflächenzugfestigkeit von ≥ 1,5 N/mm2. Die Betonfeuchte muss < 4 Gew.-% sein. Die Untergrundtemperatur muss mind. 3 °C über der Taupunkttemperatur liegen.

  • Bei vorhandener Bauteilfeuchte dürfen frische, noch nicht ausgehärtete

Beschichtungen, nicht der Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden, da es sonst durch Wasserdampfdruck zu Blasenbildungen kommen kann.

  • Bei frühzeitiger Benetzung mit Wasser (vor endgültiger Aushärtung) kann sich ein

Grauschleier bilden. Nach dem Aushärten lässt sich dieser nur bedingt durch

Absäuern mit verdünnter Salzsäure entfernen.

Bei Einsatz als Bindemittel für Reaktionsharzmörtel kann der Mörtel nach einer Wartezeit von 4 Stunden bei + 20 °C überarbeitet oder mit Fliesen belegt werden.